Malus Ponyhof
Reiterurlaub für Familien und Ferienkinder

Die Sicherheit der Feriengäste und Ponykinder steht bei uns an erster Stelle!

Als wir im Jahr 2005 den Ponyhof übernommen haben, bestand dieser schon 27 Jahre. Geritten wurde schon immer im Gelände und ohne Sattel. Anfangs waren wir auch davon überzeugt, dass das Reiten ohne Sattel die beste Art ist, das Reiten zu lernen. Der direkte Kontakt zum Pferdekörper ist etwas Wunderbares. Das Reiten ohne Sattel schult außerdem das Gleichgewichtsgefühl. Und viele Kinder wollen dieses Gefühl erleben und genießen.

Die Realität holte uns aber sehr schnell ein, als wir die ersten Stürze erlebten. Es verging keine Reitferienwoche ohne zum Teil heftige Stürzen. Für uns unerträglich waren aber die 3-4 schweren Stürze jährlich, die im Krankenhaus endeten. Die Diagnosen waren für uns niederschmetternd. Knochenbrüche, Bänderrisse, einen Jochbeinbruch, Gehirnerschütterungen und einen Schlüsselbeinbruch haben wir bis 2008 erleben müssen.

Unser schlimmstes Erlebnis war, als wir mit unseren Kindern auf einem Ausritt waren. Da haben wir mit ansehen müssen, wie 45 Ponys eines benachbarten Ponyhofs durchgegangen sind (alle ohne Sattel und 45 Ponys in einer Reitgruppe). Als wir dort ankamen, lagen mehrere Kinder schreiend an der Straße, die Krankenwagen kamen gerade an. Wie wir im Nachhinein erfuhren, waren 11 Kinder zum Teil schwer verletzt.

Wir wussten, dass dies nicht so weitergehen konnte. Nach vielen Gesprächen, wie zum Beispiel mit der FN, mit anderen Reitbetrieben und Reitlehrern, haben wir 2009 beschlossen, unsere Ponys mit Sätteln auszustatten. Diese Entscheidung hat viel Geld gekostet. Wir mussten unsere ganzen Abläufe komplett ändern. Aber es war eine konsequente und richtige Entscheidung. Seit 2009 hatten wir keinen schweren Sturz mehr auf dem Ponyhof. Natürlich kann immer mal etwas passieren, Reiten ist und bleibt ein gefährlicher Sport. Wir glauben aber, dass unser Sicherheitskonzept, welches wir in den Jahren immer weiterentwickelt haben, das Risiko schwerer Stürze erheblich minimiert hat.

 

Unsere Maßnahmen zu eurer Sicherheit:

1. Nach der Anreise und vor dem ersten Ausritt werden alle Helme überprüft und eingestellt und wenn notwendig gegen einen passenden Helm aus unserem

   Bestand getauscht.

2. Unsere Reitgruppen haben eine maximale Stärke von 12 Reitern.

3. Jede Reitgruppe wird von einem/r erfahrenen Helfer/in mit einem sicherenFührpferd angeführt und von mindestens einem/r Helfer/in mit Fahrrad begleitet.

4. Haben wir viele unsichere Kinder in der Reitgruppe, fährt ein/e zweite/r Helfer/in zusätzlich mit.

5. Alle Ponys werden mit Sattel geritten.

6. Alle Steigbügel sind Sicherheitssteigbügel und haben eine Durchrutschsicherung.

 

Unserer Erfahrung nach können wir sagen, dass das Reiten mit Sattel eine hohe Sicherheit gerade für unerfahrene Reiter und Reitanfänger gibt. Unserer Meinung nach sollten alle Ponyhöfe vom Gesetz her verpflichtet werden, mit Sattel zu reiten. Leider haben unsere Recherchen ergeben, dass ca. 50% - 60% aller Ponyhöfe ohne Sattel reiten.

 

Liebe Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel…….. ,

 

sehr oft werden die Kinder vor den Ferien mit tollen Reithosen, Stiefeln, riesigen Gerten und Putzkästen mit reichhaltigem Inhalt ausgestattet. Dies ist alles bei uns nicht so wichtig, sehr wichtig ist aber ein gut sitzender Helm. Investieren Sie lieber in einen guten Helm und achten Sie beim Kauf auf Qualität und das Prüfsiegel „Eu Norm 1384“.


Die verstellbaren Reithelme sind nur auf den ersten Blick eine gute Lösung, da sie mehrere Kopfgrößen abdecken. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich einige Helme während des Reitens lockern, vor allem im Trab. Ein gut sitzender Helm ist der beste Unfallschutz. Ein gut sitzender Fahrradhelm ist oft sicherer, als ein schöner, aber nicht passender Reithelm.